ReZA – Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation
Für Ausbilderinnen und Ausbilder, die inklusive Ausbildung im Betrieb professionell umsetzen wollen – mit einem Dozenten, der diese Arbeit nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus dem Alltag kennt.
Kurz erklärt: ReZA
Die ReZA (Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation) ist eine Zusatzqualifikation für Ausbilderinnen und Ausbilder, die Menschen mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf in Ausbildungsgängen nach § 66 BBiG bzw. § 42r HwO ausbilden oder ausbilden wollen.
- Voraussetzung: in der Regel die Ausbildereignung (AEVO)
- Inhalte: Behinderungsbilder, Didaktik für heterogene Gruppen, Kommunikation und Konfliktlösung, rechtliche Grundlagen, Fördermöglichkeiten
- Dozent: Klaus Imhof, Referent am SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd
- Kursort: in der Metropolregion Rhein-Neckar, Termine auf Anfrage
- Nutzen für Betriebe: Ausbildung in inklusiven Ausbildungsgängen und neue Wege zu Fachkräften
Ihr Ansprechpartner in Mannheim: Klaus Imhof, MANNHEIMS-WEB, Hans-Sachs-Ring 215, Mannheim-Neckarau – für Ausbildungsbetriebe aus Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und der Kurpfalz.
Inklusion braucht Handwerkszeug
Viele Betriebe wären bereit, jungen Menschen mit Behinderung oder Lernschwierigkeiten eine Chance zu geben. Oft fehlt nicht der gute Wille, sondern das Wissen: Wie erkläre ich Inhalte anders? Wie gehe ich mit Rückschlägen um? Welche Unterstützung gibt es, und wer bezahlt sie?
Die ReZA gibt darauf Antworten. Klaus Imhof arbeitet als Referent am SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd genau an dieser Schnittstelle zwischen beruflicher Rehabilitation und Betrieben. Er gehört zu den wenigen Dozenten, die das Thema nicht nur aus Lehrbüchern kennen.
Ein Beispiel: Ein Auszubildender versteht Arbeitsanweisungen nur, wenn er sie Schritt für Schritt vor sich sieht. Mit einem bebilderten Ablaufplan an der Werkbank klappt es plötzlich. Solche Lösungen sind selten kompliziert – man muss sie nur kennen.
Die Fragen sind überall ähnlich, ob im Metallbetrieb in Ludwigshafen, in der Gärtnerei bei Schwetzingen oder im Hotel in der Heidelberger Altstadt. Die ReZA gibt Ausbildern dafür Werkzeuge an die Hand, die im Betriebsalltag funktionieren.
Inhalte
- Behinderungsbilder und ihre Auswirkungen auf das Lernen
- Didaktik und Methodik für heterogene Gruppen
- Kommunikation, Konfliktlösung, Krisen
- rechtliche Grundlagen und Fördermöglichkeiten
- Zusammenarbeit mit Berufsschule, Agentur für Arbeit und Bildungsträgern
- Praxisreflexion aus dem eigenen Betrieb
Für Unternehmen ist die ReZA ein konkreter Schritt: Sie können ausbilden, wo andere Betriebe passen müssen – und gewinnen damit Fachkräfte, die oft besonders loyal sind. Mehr unter Fachkräftesicherung und auf klausimhof.de.
Häufige Fragen
Wer kann die ReZA machen?
Die ReZA richtet sich an Ausbilderinnen und Ausbilder, die Menschen mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf ausbilden oder ausbilden wollen – etwa in Ausbildungen nach § 66 BBiG bzw. § 42r HwO.
Welche Voraussetzung gilt – brauche ich vorher den AEVO-Schein?
Ja, die Ausbildereignung ist in der Regel Voraussetzung. Den AEVO-Kurs bieten wir ebenfalls an – so lässt sich beides gut nacheinander planen.
Wo findet der ReZA-Kurs statt – gibt es ihn in Mannheim und der Region Rhein-Neckar?
Der Kurs findet in der Metropolregion Rhein-Neckar statt; Termine erfahren Sie bei Klaus Imhof.
Was bringt die ReZA meinem Betrieb?
Sie dürfen in Ausbildungsgängen für Menschen mit Behinderung ausbilden und erschließen sich neue Wege zu Fachkräften. Gerade in Berufen mit vielen offenen Stellen kann das den Unterschied machen.
Gibt es Förderung für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung?
Es gibt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, etwa über die Agentur für Arbeit. Welche im Einzelfall infrage kommen, ist Teil des Kurses – und Klaus Imhof berät Sie dazu gern persönlich.
Ich bilde noch nicht inklusiv aus – lohnt sich die ReZA trotzdem?
Ja, gerade dann. Viele Teilnehmende kommen, weil sie es ausprobieren möchten und vorher sicher sein wollen, was auf sie zukommt. Die ReZA nimmt Unsicherheit, bevor der erste Auszubildende da ist.
Inklusiv ausbilden – gut vorbereitet
Klaus Imhof berät Sie zu Inhalten, Terminen und Förderung. Ein kurzer Anruf klärt oft schon, ob die ReZA der richtige nächste Schritt für Sie und Ihren Betrieb ist.


